Wandertag der 8.Klassen

Stadtführung selbst gestaltet

Während dieser Wanderung wurden alle 4 Stadttore und die Stadtbrille besichtigt. Die Schüler haben zu den jeweiligen Bauwerken Referate vorbereitet. Dabei wurden viele interessante Kleinigkeiten entdeckt, wie zum Beispiel das kleinste Cafe Europas im Vilstor mit nur einem Tisch im Inneren. Auch haben die Schüler erfahren, dass einige Tore, z.B. das Wingershofer Tor von Vereinen wie der Stadtwache gepflegt und benutzt werden.

Vilstor
Der Torturm stammt aus dem 14. Jahrhundert.
Er wurde 1575 durch einen Waffenhof, eine sogenannte Barbakane verstärkt. Sie wird verziert durch die Wappen der Pfalz und der Stadt Amberg. Noch heute sind die hölzernen Rollen für die Zugbrücke zu sehen.

Wingershofer Tor
Laut schriftlichen Quellen stammt das zur Amberger Stadtmauer gehörende Wingershofer Tor von 1579. Damals war ein Neubau notwendig, da das alte, etwas weiter östlich stehende Tor nach dem Bau des Schlosses zum Schlossbereich gehörte.
Das Wingershofer Tor ist eine typische Doppeltoranlage dieser Zeit: Außen ein von einem Turm verstärktes Tor, danach ein Bereich für die Kontrolle der Personen und Fuhrwerke (Torzwinger) und dann das innere Tor.


Ziegeltor
Es hat seinen Namen von der früheren Ziegelei, die ihren Sitz jenseits der Bahngleise hatte. Der gotische Turm des Ziegeltors wurde im Jahre 1581 erhöht. Zwei halbhohe Batterietürme flankieren die hohen Hauptturm. 1904 folgte eine weitere Erneuerung der dazugehörigen Brücke. Zwischen dem Turm und den beidseitigen Batterietürmen entstanden zwei Durchgänge.
Heute ist es Sitz der Jugendorganisation KSJ.

Nabburger Tor
Erstmals findet sich ein Nabburger Tor in der Urkunde von 1317 genannt, mit der König Ludwig der Bayer das Amberger Spital stiftete. Dieses, in der Mitte des 14. Jahrhunderts als „Spitaltor“ bezeichnete Stadttor ist - und dies erklärt sich bereits aus seiner Lage - nicht identisch mit dem späteren Nabburger Tor, das sein Entstehen der seit 1326 beginnenden Stadterweiterung verdankte und sich urkundlich erstmals 1382 fassen lässt. Dabei handelte es sich um ein im Spitzbogen schließendes Tor, das von zwei halbkreisförmigen Türmen flankiert wurde.
Sein unverwechselbares Erscheinungsbild im Stil der Renaissance gewann der Torbau unter Kurfürst Ludwig VI. (1576-1583). Über dem Tor wurde ein wehrhafter zweigeschossiger Überbau errichtet, die Türme wurden durch ein Obergeschoss in Form eines Achtecks erweitert. Das Nabburger Tor war nicht nur Bestandteil der Stadtbefestigung und durch Torwärter kontrollierter Zugang zur Stadt, seine Türme dienten auch als „Arrestlokal“.

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