Förderverein unserer Schule

KÜMMERSBRUCK. Die Mittelschule bei und mit ihren vielfältigen Aufgaben zu unterstützen, das hat sich vor fünf Jahren der Förderverein der Mittelschule Kümmersbruck bei der Vereinsgründung in die Satzung geschrieben. Und wie es sich für einen eingetragenen und gemeinnützigen Verein gehört, gilt es für die Verantwortlichen einmal im Jahr bei der ordentlichen Mitgliederversammlung, Rechenschaft über die Arbeit abzulegen. Angesichts der wichtigen Aufgaben war die Jahreshauptversammlung bestens besucht.

So konnte der Fördervereinsvorsitzende, Klaus Ruétz, neben den Mitgliedern auch Rektor Heinz Lang und Bürgermeister Roland Strehl begrüßen. Der Vorsitzende gab zunächst einen kurzen Überblick über die Mitgliederentwicklung. Die Zahl der Mitglieder blieb konstant. Ein Mitglied schied aus dem Verein aus, ein Mitglied trat dem Verein bei. Im Einzelnen ging der Vorsitzende nochmals auf verschiedene Aktionen und Maßnahmen des Vereins ein. Rund 6000 Euro wurden für verschiedene Maßnahmen ausgegeben. Hier nannte der Vorsitzende unter anderem die Unterstützung sozialschwacher Schüler, die Förderung verschiedener berufsorientierender Maßnahmen sowie die Anschaffung eines „Trinkwasserbrunnens“ zusammen mit der Gemeinde und dem Wasserwerk Kümmersbruck. Diese Anschaffung hat sich sicher bestens bewährt, so Klaus Ruétz, der Trinkwasserbrunnen wird täglich und vor allem sehr intensiv genutzt. Die Gründe für die Anschaffung im abgelaufenen Geschäftsjahr waren vielseitig. Zum einen sollen die Kinder zu einem gesünderen Trinken animiert werden, was auch die Konzentrationsfähigkeit fördert, zum anderen werden die Kinder mit dem Thema „Trinkwasser“ konfrontiert. Schließlich, so auch die Überlegung, handelt es sich bei den Schülern um die Erwachsenen von morgen, die das Wasser weiterhin schützen sollen. Und bekanntlich schützt man das, was man kennt, am allerbesten. Der Trinkbrunnen kostete alleine schon 4000 Euro, wobei die Anschaffungskosten aufgeteilt wurden.

Der Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schule und Schüler zu unterstützen. Nachdem zur Mittelschule seit einigen Jahren eine gebundene Ganztagesschule gehört, kommt der Schule nicht nur als Lern-, sondern auch als Lebensraum eine wichtige Bedeutung zu. Es geht dabei um eine sinnvolle Freizeit- und Pausengestaltung. Um in diesem Bereich die Freizeitsituation besser zu gestalten, hat der Förderverein mit Unterstützung des Elternbeirates zwei speziell für die Schulen geeignete Kickerkästen gekauft, deren Preis sich immerhin auf rund 1500 Euro beliefen. Der Förderverein war und ist auch in Zukunft auf Spenden angewiesen, da das Beitragsaufkommen recht gering ist, so Klaus Ruétz. Trotzdem konnten entsprechend der Satzung verschiedene Stütz-, Förder- oder Freizeitmaßnahmen oder auch die Maßnahmen für sozial benachteiligte Schüler  unterstützt werden. Hier ist man immer auf der Suche nach Sponsoren. Abschließend dankte Klaus Ruetz allen Mitgliedern, besonders der Vorstandschaft, der Schulleitung und der Gemeinde Kümmersbruck für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

Im Anschluss an den Bericht des Vorsitzenden wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, um weitere Einnahmequellen zu erschließen. Trotz vieler Ausgaben kann der Verein auf ein solides finanzielles Polster bauen, wie aus dem Kassenbericht von Claudia Neidl herausging. Kassenrevisor Rektor Heinz Lang gab den Revisionsbericht. Die Kassenführung ist einwandfrei, Einnahmen und Ausgaben sind mit Nachweisen belegt, so das Urteil der Revisoren. Alle Einnahmen und Ausgaben entsprechen der Satzung und sind nachvollziehbar. Heinz Lang dankte Claudia Neidl für ihre tadellose und korrekte Kassenführung.

Bürgermeister Roland Strehl überbrachte die Grüße der Gemeinde. Er dankte für das großartige Engagement des Fördervereins und auch die Unterstützung von Kindern und Schule durch die Übernahme von verschiedenen Anschaffungen. In seinen Grußworten stellte er fest, dass das weit verbreitete Bild des Lehrers, der nach Unterrichtsschluss um 13 Uhr zusammen mit den Schülern den Heimweg antritt, längst überholt sei. Das, was alles an Organisation „rund um den Schulbetrieb“ anfällt und geschultert werden muss, ist schon enorm, so Bürgermeister Strehl. Auch wenn diese Arbeit nicht gesehen wird, er als Bürgermeister, aber auch die Gemeinde wisse dieses Engagement zu schätzen. Mit Blick auf die bevorstehenden zwölf Monate und vielen Aufgaben bat er die Vorstandschaft und die Mitglieder bei ihren Aktivitäten nicht nachzulassen. Er selbst sagte auch weiterhin die Unterstützung des Gemeinderates zu. Dem Dank schloss sich auch Schulleiter Rektor Heinz Lang an. Er bezeichnete den Förderverein als großen Gewinn für die Mittelschule. Durch die Verwaltung der Ganztagesgelder können die Klassenleiter souverän arbeiten. Dies war auch das Anliegen zur Gründung des Fördervereins. Er dankte den Mitglieder für ihr Engagement und sicherte auch seinerseits dem Förderverein die bestmögliche Unterstützung zu. (ajp)

 

Hintergrund: mehr Platz für den Gebundenen Ganztag
Bürgermeister Roland Strehl verwies bei seinen Grußworten bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins auch auf die Tatsache, dass es viele Berührungspunkte zwischen Gemeinde, Schule und Förderverein gebe. Im Einzelnen ging Roland Strehl auch auf die weiteren baulichen Maßnahmen zur Sanierung und Ausbau des Schulgebäudes ein. Mit der Einführung der Gebundenen Ganztagesschule hat sich auch das Aufgabenspektrum für den Sachaufwandsträger und die Lehrer verändert. Mehr denn je wurde der Spruch des Pädagogen Hartmut von Hentig wahr, dass die Schule nicht nur mehr Lern-, sondern auch Lebensraum für Kinder wird. So stand der Wunsch, insbesondere für die Nachmittagsstunden auch sichere und attraktive Freiflächen im Zuge der Pausenhoferweiterung zu schaffen, schon lange auf der Agenda der Gemeinde und der Schule. In Punkto Pausehoferweiterung wurde die Gemeinde bereits tätig, informierte der Bürgermeister. Der Weg im Bereich der Grünanlage wurde bereits verlegt. Weitere Maßnahmen sind für heuer – in enger Abstimmung mit der Schule – geplant und werden auch in Angriff genommen. Er sprach sich dafür aus, die vielen großen und kleinen Aufgaben miteinander im Einvernehmen zu lösen. Die Gemeinde Kümmersbruck hat viel Geld in den Aufbau des Ganztageszuges („Blauer Bau“) investiert und wird hier auch in den nächsten Jahren nicht nachlassen, das sicherte Bürgermeister Strehl abschließend zu. (ajp)

Hintergrund – der Förderverein engagierter Freunde der Mittelschule Kümmersbruck
> Der ausschließliche und unmittelbare Zweck des Vereins ist die personelle, ideelle und materielle Unterstützung und Förderung von Erziehung und Bildung der Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Kümmersbruck, die Anstellung von Honorarkräften im Bereich der Schule sowie die zusätzliche Finanzierung von Fachkräften, die in Abstimmung mit der Schulleitung pädagogische und fachliche Anliegen der Schule unterstützen sowie die internationale Zusammenarbeit mit Partnerschulen der Mittelschule Kümmersbruck.
> Der Vereinsbeitrag beträgt zwölf Euro. (ajp)

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