Ein Informationsabend zu Ganztagsklassen fand statt

Ein Informationsabend für Eltern und Schüler, die im kommenden Schuljahr als 5. Klassler oder auch als 10. Klassler zu uns kommen wollen, fand statt. Dabei wurden die Räume der Ganztagsschule und die Lehrkräfte vorgestellt. Interessierte Eltern, auch die aus anderen Jahrgangsstufen, wurden bei dieser Gelegenheit gebeten, zunächst auch ohne Formular, ihr Interesse an der Ganztagsklasse zu bekunden.

Lang, R

Talk im Schulhaus zum Thema Ganztag

In einer offenen Gesprächsrunde, gleich dem Szenario einer Talk-Show, stellte der Schulleiter alle Klassenleiter und einige Kooperationslehrer aus den Ganztagsklassen vor und verknüpfte damit Fragen zum schulischen Alltag. Darüber hinaus lernten die Anwesenden die Köchin der Schulküche und zwei Sozialarbeiter an der Schule kennen. Die anwesenden Eltern oder Schüler durften jederzeit nachfragen und taten dies auch. Nachfragen gab es z.B. zum Thema "Tagesablauf in der Ganztagsklasse".Die Grüße des Bürgermeisters mit einem Bekenntnis zur Ganztagsschule überbrachte stellvertretender Bürgermeister Josef Flierl.

Die Klassenleiterin der Ganztags-M10, Tanja Wachtmeister, deren Schüler nicht nur aus dem Kümmersbrucker Schulsprengel kommen, zeigte die zusätzlichen Fördermöglichkeiten auf, die der Ganztag zum Erreichen der Mittleren Reife bereit hält. Als Klassenleiterin habe sie mehr Übungsstunden und zusätzliches Geld zur Verfügung, um Fachkräfte einzukaufen. Gleichzeitig lege sie Wert auf individuelle Freiheit bei der schulischen Arbeit und über klasseninterne Organisation könne sie ermöglichen, dass gute Schüler ihren Mitschülern helfen. Solche Unterrichtsphasen mit externen Helfern finden auch am Vormittag statt, so dass der Nachmittag nicht nur zur Erledigung von "Hausaufgaben" genutzt werden muss.

Alexandra Neumeyer und Christa Meyer, Lehrerinnen in den Ganztagsklassen der 5. und 6. Jahrgangsstufe, legten dar, wie der Tagesrhythmus für die jüngeren Schüler abläuft. Es wurde deutlich, dass es neben dem Lernen auch große Anstrengungen für abwechslungsreiche und sinnvolle Freizeitgestaltung gibt. Klaus Ruetz, Josef Popp und Markus Gleißner, Klassenleiter von 7, 8 und 9, stellten vor, was man zur Quali-Förderung und zur Lehrstellensuche unternimmt. Daniela Troidl und Gabi Grüner-Kreilinger, zusätzliche Kooperationslehrerinnen in den Ganztagsklassen, erläuterten, dass schriftliche Hausaufgaben für daheim eigentlich nicht mehr anfallen sollten. Die Vorbereitung auf eine Probearbeit und das Vokabellernen sei aber durchaus ein Thema für zu Hause. Lehrer Michael Kirsch, der zurzeit die M9 unterrichtet, wird voraussichtlich im kommenden Schuljahr die Ganztags-M10 leiten und wirbt in seiner Klasse dafür, dass die Schüler ihm dort hin folgen.

Ein unverzichtbarer Bestandteil in der Ganztagsschule ist das Mittagessen. Rektor Heinz Lang lobte die Freundlichkeit des Küchenpersonals den Schülern gegenüber und stellte Hermine Walter, die Chefin in der Mensa vor. Die Köchin berichtete, dass täglich zwei frisch zubereitete Speisen angeboten werden und die Schüler, neben einem dritten Ersatzmenue in Form von Würstchen, daraus frei wählen können. Diese Wahlfreiheit kann nur gelingen, so Lehrer Markus Gleißner, weil man mit dem computer-unterstützten Bestellwesen ein aufwandsarmes automatisches System, das i-NET-Menue, habe. Die Sekretärin der Schule, Sonja Diarian, zeigte auf, dass Eltern von erkrankten Schülern problemlos das Essen stornieren können und dann der Unkostenbeitrag von 3,50 EUR pro Essen nicht anfällt.

Nach dem Essen wollen die Schüler aber auch Freizeit genießen. Der Schulleiter stellte seine Auffassung klar, dass Freizeit nur als solche empfunden werde, wenn sie auch eine gewisse Freiheit ermögliche. Ganztagsschüler würden als ungerecht empfinden, wenn M-Schüler, die ja auch Nachmittagsunterricht haben, hingehen dürften, wo sie wollen und sie selber dagegen eingesperrt würden. Die Folge wäre verminderte Akzeptanz. Sofern also Eltern nichts anderes angeben, dürfen Schüler, die damit ordentlich umgehen können, ab der 7. Jahrgaqngsstufe in der Freizeit auch raus.

Als feste und zuverlässige Ansprechpartner in der Freizeit stellten sich die Sozailarbeiter Wolfgang Fackler und Anja Karczmarczyk vor. Fackler ist Mitarbeiter im offenen Ganztagsangebot des Norbert Müller von "Betreuung und Erlebnis Pur", der mit weiteren Kolleginnen an der Kümmersbrucker Schule eng vernetzt mit den Ganztagslehrkräften arbeitet. Diplompädagogin Anja Karczmarczyk ist Angestellte des Landkreises Amberg-Sulzbach und steht von früh bis spät am Nachmittag den Schülern für die kleinen und großen Nöte zur Verfügung. Der Schulleiter dankte in diesem Zusammenhang dem Landkreis Amberg-Sulzbach für diese Einrichtung.

2013-04-17, Lang

Nachfolgend der aktuelle Flyer mit Informationen zum Download


Klick! > Download ganzer Prospekt mit Text als PDF                        und als .docx

 

« Zurück

Kalender


   Verbund Gemeinden

 
 
Essen bestellen


zur Information

 Praktika Termine 2016_17



 


Termine KM-Server


L-Fortbildung